Drei Monate, ein Rettungswagen, eine 100-Jahre-Party und ein spontaner Workshop, der eigentlich gar nicht geplant war. In meinem zweiten Quartal war einiges geboten.
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Es ging quer durch Deutschland: von Bremen, nach Neuhausen an der Spree, über Thüringen bis nach Horb. Dazwischen habe ich meinen 50. Geburtstag nachgefeiert, mit Gästen aus halb Deutschland und 30 Jahren Freundschaft im Gepäck. Und dann kam die Hitze, eine spontane Idee meiner Freundin Tanja und plötzlich hatte ich innerhalb von 48 Stunden einen Workshop auf die Beine gestellt.
Wie das alles zusammenpasst erzähle ich dir jetzt.
Nordische Katzen, Antarktis und Samoa
„Fahrt ihr danach eigentlich noch woanders hin oder kommt ihr von irgendwoher?“
„Nee, wir fahren nur zu euch und dann wieder heim.“
Da war meine liebe Freundin Ela ziemlich überrascht, dass wir einfach mal eben von Ulm nach Bremen und wieder zurück fahren, „nur“ um sie und ihre Familie zu besuchen. Dabei ist es schon viel zu lange her, dass ich das letzte mal bei ihr war und so packten wir Ferri Mitte April ins Auto und fuhren die knapp 700 Kilometer für ein verlängertes Wochenende nach Hambergen bei Bremen. Nachdem Ela mittlerweile 2 süße Kätzchen hat, haben wir uns mal besser im Hamberger Krug einquartiert, denn Ferri und fremde Katzen, das ist kein gutes Match. Für wen das noch kein gutes Match war, sollte sich erst ein paar Stunden später rausstellen.
Der Freitag war wunderbar, wir bummelten rund um und durch Worpswede, Ferri durfte später noch die Kinder von Ela suchen, ein kleines Mantrailer-Training zwischendurch und abends saßen wir gemütlich zusammen und quatschten über Gott und die Welt. Dabei aber mehr über die Welt, als über Gott.
Am nächsten Tag stand ein Ausflug nach Bremerhaven ins Klimahaus auf dem Plan. In wenigen Stunden durch alle Klimazonen unseres Planeten reisen. Sehr lohnenswert! Abends mieden wir das Haus von Ela aufgrund der Katzenallergie, die sich bei meinem Mann zurückmeldete. Leider hatte das auch nicht mehr richtig geholfen. Gegen halb zehn abends rief ich den Rettungsdienst, da Matthias keine Luft mehr bekam. Die letzte Nacht in Hambergen verbrachten wir dann im örtlichen Krankenhaus. Gegen 2 Uhr morgens konnte ich Matthias wieder mit ins Hotel nehmen, es ging ihm besser. Aber die Katzen haben wir am nächsten Tag nicht nochmal gestreichelt, als wir uns verabschiedet haben. Trotz des Besuchs der Blaulichtfamilie und des ungeplanten Aufenthalts im Krankenhaus war es ein sehr schönes Wochenende.







Barcamp mit der TCS in Horb
Mein zweites Barcamp in meinem Leben fand in Horb statt und wurde wieder von Judith Peters organisiert, der Gründerin der „The Content Society“ in der ich seit ein paar Jahren Mitglied bin.
Falls du das Wort Barcamp soeben das erste mal gelesen hast: Ein Barcamp ist eine Veranstaltung, bei der die Themen vorher nicht feststehen. Die Teilnehmenden bringen ihre eigenen Themen mit. Am Anfang wird gemeinsam entschieden, welche kleinen Sessions stattfinden. Das können kurze Vorträge sein, Diskussionen, Erfahrungsaustausch oder praktische Übungen. Das schöne an dem Format: Alle dürfen etwas beitragen und die ganze Veranstaltung lebt davon, dass Menschen ihr Wissen teilen und miteinander ins Gespräch kommen.
Die Themen, zwischen denen ich mich diesmal entscheiden musste, waren wieder einmal sehr breit gefächert. Hier eine kleine Auswahl der angebotenen Themen:
- Aikido Moves für Selbstbewusstsein und Flow
- KI Tools im Webdesign
- Personal Brands auf buddhistisch
- „Frag die Lektorin“ – Buchcoaching
- Speedreading
- Storytelling
- Instagram Reel
- Seifesieden als Onlinebusiness
- Die Wut ins Spiel bringen und Gelassenheit gewinnen
- Vor Menschen sprechen
- Veröffentliche deinen ersten Amazon Bestseller
- usw.
Ich musste mich insgesamt für 5 Sessions entscheiden und mein absoluter Favorit am Ende des Tages war das Speed Reading mit Erika. Aber auch aus den anderen vier Sessions habe ich für mich selbst wieder einiges mitnehmen können.
Am Ende des Tages war das schöne an dem Treffen, die Gespräche mit den anderen Teilnehmerinnen. Und natürlich auch das Wiedersehen mit meinem Businessbuddy Annette Gevatter. Dazu kommt, dass Horb ein wirklich nettes Städtchen ist. Es war ein sehr schönes Event mit tollen Eindrücken und wie immer bin ich mit einem großen Sack neuer Ideen, Motivation und frischer Energie zurück nach Hause gefahren.





100 Jahre Pam & Susi
Am 22. Mai feierte ich im Gold, einem Club in Neu-Ulm meinen 50igsten Geburtstag nach, zusammen mit meiner Freundin Pam. 100 Jahre Pam und Susi und auch über 30 Jahre Freundschaft Pam und Susi hatten zum Ergebnis, dass es eine richtig „geile Sause“ war, wie mir ein Freund am nächsten Tag per Whatsapp schrieb. Die weiteste Anreise hatte definitiv meine Freundin Ela aus Hambergen, aber es kamen auch zahlreiche andere Gäste teils mehrere hundert Kilometer weit, um mit uns zu feiern. Aus München, Augsburg, Berlin, Leipzig,…

Apropo Leipzig: Meine Blogbuddiline und Freundin Karina hatte mich anlässlich unserer Party das erste mal überhaupt bei mir zu Hause besucht. Und da sie einen Tag früher anreiste, hatten wir auch ausgiebig Zeit, um zu quatschen. Karina ist neben vielem anderen auch eine Künstlerin und hat das Wochenende bei mir in einem herrlichen Mini-Me festgehalten:

Paddeln Main und Donau
Das Ziel für dieses Jahr: Wie mehr paddeln. Was ist das bitte für ein Ziel? Was bedeutet „mehr“? Na gut, wie haben uns festgelegt: Matthias und ich gehen donnerstags mit unserem 2er Kajak auf die Donau und paddeln eine Runde. Dieses Vorhaben hat für das zweite Quartal bisher schon mal sehr gut geklappt.
Mehr paddeln bedeutete aber auch: Wieder regelmäßig ins Drachenboottraininig zu gehen. Auch das hat im zweiten Quartal so gut funktioniert, dass wir sogar bei zwei Drachenbootrennen dabei waren. Einmal in Frankfurt am Main beim jährlichen Drachenbootfestival und natürlich bei unserem eigenen Vereins-Cup am Vöhringer See.


Cool durch die Hitze
„Oder wie Forscher sagen: Es kann sein, dass dies der kälteste Sommer ist – für den Rest unseres Lebens.“ Christian Sievers im Sommer 2022 bei ZDFheute
Dieses Zitat aus 2022 wurde dieser Tage wieder in den Medien häufiger bemüht und er hat gesessen. Denn als ich ihn hörte, waren es draußen nahezu 40 Grad und nahezu alles hat nach Abkühlung gelechzt.
Meine Freundin Tanja hatte die großartige Idee: Susanne, halte diese Woche noch spontan einen Emergency Workshop und teile deinen liebsten Tipps gegen die Hitze. 😅Meine erste Reaktion: Ja, klar. Heute ist Mittwoch und das mach ich ganz sicher nicht mehr diese Woche. Naja, am Ende standen am Donnerstag die Anmeldeseite, ein Newsletter ging raus und die Inhalte waren fertig. Am Samstag, 27. Juni um 10 Uhr habe ich meinen Workshop gehalten.

So spontan war ich tatsächlich noch nie. Ich habe nur mit meiner Newsletterliste den Workshop geteilt und meinem Whatsapp-Kanal. Die Leute hatten keine 48 Stunden Zeit, um sich anzumelden und am Ende waren von den 20 Anmeldungen 6 Leute live dabei. Es gab keine Aufzeichnung. Minimaler Aufwand mit großem Funfaktor. Denn die 6 Leute, die dabei waren haben mir zurückgespiegelt, dass sie richtig viel für sich mitnehmen konnten und gleich umsetzen werden. Hast du den Workshop verpasst? Ich plane, ihn zu wiederholen. Also Augen auf bei meinem Newsletter, die Einladung kommt in den nächsten Tagen.
Was sonst noch los war
Garten: Im April haben wir uns eine schon länger geplante Relax-Lounge und Kochecke im Garten gebaut. Das heißt, gebaut hat Matthias, ich hab nur gute Ratschläge gegeben. Natürlich wurde die Kochecke und die Lounge auch schon gleich getestet. Der Raketenofen hat uns ein wunderbar leckeres Menu gezaubert und es hat richtig Spaß gemacht, damit zu kochen. Das schreit nach Wiederholung.




Jan Delay und Benjamin v. Stuckrad Barre : Ein bisschen Kultur haben wir uns auch gegönnt. Jan Delay und Benjamin v. Stuckrad-Barre haben Udo Lindenberg zu seinem 80. Geburtstag das Programm „Vorglühen“ gewidmet und sind damit einmal durch Deutschland gezogen. Stuttgart war nahezu ausverkauft und der Ausflug hat sich ausgesprochen gelohnt. Die zwei sprechen natürlich über Udo, seine Haltung, über seine Sprache, singen seine Lieder, wie zum Beispiel „Bananenrepublik“ oder auch „Sie brauchen keinen Führer“ und Stuckrad-Barre liest aus seinem neuesten Buch „Udo Fröhliche“.

Hochzeit: Meine Bonustochter, die Tochter meines Mannes, (Stieftochter klingt irgendwie so negativ) hat sich in Bayreuth das Ja-Wort gegeben. Es war eine richtig schöne Feier mit einem sehr glücklichen Brautpaar. Wir haben das Wochenende Auszeit sehr genossen. Unser Hotelzimmer meinte zwar in der ersten Nacht, es müsse sich dringend und andauernd auf 35 Grad erwärmen, aber am nächsten Tag funktionierte auch das wieder.

Familientreffen an Pfingsten: Gleich nach meiner Geburtstagsparty sind wir am nächsten Tag nach Brandenburg zum jährlichen Familientreffen am Stausee am Spreecamp gefahren. Wir haben wie schon die letzten Jahre einen dieser „DDR-Bungalows“ gemietet. Ich liebe es. Jedesmal fühle ich mich in die Kinderferienlagerzeit von früher zurückversetzt. Dazu hatten wir dieses Jahr auch noch richtig schönes Wetter und waren diverse male im See schwimmen.


Börney und Thüringen: Natürlich haben wir auch meine Eltern besucht. Einmal auf dem Rückweg vom Familientreffen. Ich hatte meiner Mama zum Geburtstag einen Tag mit mir geschenkt und das hat sich sozusagen im Mai eingelöst. Wir sind zusammen nach Saalfeld gefahren und haben dort zusammen mit meinen beiden Tanten den Tag verbracht. Mit shoppen, quatschen, Eis essen. Einfach mal in den Tag hineintrödeln. Ein paar Wochen später waren wir wieder in Thüringen und diesmal stand das Konzert von „Börney and the Tritops“ auf dem Programm. Eine Band aus Hamburg, die wir noch vom Rockliner mit Udo Lindenberg auf der Mein Schiff kannten. Diesmal hat sie nicht das Schiff gerockt sondern das Publikum in Neustadt beim Brunnenfest.

Mein Blogrückblick auf das zweite Quartal 2026
Was plane ich für die nächsten drei Monate?
Wir werden nach Berlin fahren und meine Schwiegereltern besuchen. Und diesen Ausflug werde ich nutzen, um mich auch mit meiner Freundin und Businessbuddiline Tanja zu treffen.
Und natürlich stehen die nächsten drei Monate sehr im Zeichen des Gartens. Dort wächst und gedeiht es und wenn das Wetter und die Schnecken mitspielen, wird dort einiges an Ernte nach Hause in den Kochtopf wandern.
England ruft, zum vierten mal fahren wir auf die Insel in Urlaub. Diesmal ist eine mehrtägige Wanderung durchs Dartmoor geplant. Bin gespannt, wie unser Hund das finden wird.
Und natürlich werde ich mich um mein Ayurveda Business kümmern. Meine 1:1 Kundinnen begleiten und schon mal an die Pläne für den Herbst denken. Und natürlich werde ich alle wichtigen Neuigkeiten, Gedanken und Impulse in meinem Newsletter teilen. Also – wenn du das nicht verpassen willst, dann melde dich super gerne dazu an.
Das war mein zweites Quartal in diesem Jahr. Vielen Dank fürs Reinschauen und ich freue mich, wenn du mir einen kleinen Gruß in den Kommentaren da lässt. In diesem Sinne, bleib gesund und pass auf dich auf – Susanne




