Mitten in einer Baustelle sitzen und den Jahresrückblick 2025 schreiben, das wollte ich immer schon mal machen. Unser Arbeits- und Gästezimmer wird komplett neu gestaltet. Neue Farben, neue Möbel, alles neu. Dass das Ganze noch nicht fertig ist, spiegelt so ein bisschen mein Jahr wieder. Manche Dinge brauchten einfach länger als geplant und andere Dinge kamen einfach ungefragt dazwischen.
2025 war für mich kein Jahr der großen Überschriften. Kein Jahr, das man in drei Bulletpoints zusammenfassen kann. Es war ein Jahr voller Bewegung und Begegnung. Ein Jahr, in dem ich ausprobiert, losgelassen, weitergemacht und zwischendurch auch mal den Atem angehalten habe. Nicht alles ist aufgegangen. Nicht alles ist geblieben. Aber einiges hat sich sortiert.
Dieser Jahresrückblick ist ein Blick auf mein Business, meine Herzensprojekte, meine Familie, meinen Garten, unsere Reisen, Ehrenamt und auf mich selbst. Komm mit in mein 2025, schau dich um, vielleicht findest du dich ja sogar irgendwo wieder.
Meine Themen und Highlights in 2025
Pläne, die Gags des Universums
Selbstverständlich machte ich für 2025 einen Plan für mein Business und selbstverständlich ging der nicht auf, wie gedacht. Aber immerhin lief bis Ende Juli soweit alles nach Plan.
wake up happy & go!
Das Jahr 2025 startete gleich Anfang Januar mit einem Launch. Yes! Und falls du nicht weißt, was ein Launch ist: Das ist im Business der geplante Start eines neuen Produkts, Programms oder Angebots. Damit meint man nicht nur den ersten Verkaufstag, sondern das gesamte Event drumherum. Denn irgendwer sollte ja mitbekommen, dass du ein neues Angebot hast und dass man das bei Interesse auch kaufen kann. Wenn Apple zum Beispiel das neue I-Phone vorstellt, so mit allem drum und dran, dann ist das ein Launch.
Nun, bei mir läuft das nicht ganz so pompös ab und auch nicht ganz so laut. Über 300 Anmeldungen hatte ich für meine „Vom Morgenmuffel zur Morningqueen“-Workshopreihe und im Anschluss konnten alle Interessenten das Programm „Wake up happy & go!“ erwerben und damit ihre ganz eigene Morgenroutine entwickeln.
Das folgende Feedback nach dem Kurs von Annette, einer Teilnehmerin, hat mich besonders gefreut:
Ich dachte ja immer, ich sei eine Eule, also ein Langschläfer, der morgens muffelt und erst Abends zur Topform aufläuft. Hat früher auch ganz gut geklappt. Allerdings: man wird älter, Dinge ändern sich und ich habe bemerkt, dass ich abends nicht mehr so leistungsfähig bin wie früher. Trotzdem konnte ich es mir nicht abgewöhnen, morgens zu bummeln und so war irgendwie immer der ganze Tage futsch. Ich habe wenig auf die Reihe bekommen, was mir noch zusätzlichen Stress gemacht hat. Bis dann Susannes Angebot in meinem Posteingang landete…
In wake up happy and go! habe ich zum ersten Mal wirklich begriffen, wie meine innere Uhr, mein ganz eigener Zeitrhythmus, funktioniert und wie ich ihn mir zunutze machen kann. Susanne führt Schritt für Schritt durch eine Mischung aus Reflexion, ayurvedischem Wissen und alltagstauglichen Tools und zeigt dabei, dass jeder von uns mit ganz einfachen Routinen zu einem guten Start in den Tag finden kann. So war es wirklich leicht für mich, meine Morgenroutine zu entwickeln und diese Energie in den Tag mitzunehmen. Danke!





Nach dem 8-Wochen-Programm konnte man in diesem Jahr noch mit mir gemeinsam im Routine-Circle dabei sein, 1:1 arbeiten, und ein verlängertes Wochenende detoxen. Bis dahin lief alles, wie ich es ursprünglich mehr oder weniger geplant hatte.

Das Sigruniversum
Da auch ich mir nicht alles allein beibringen kann, war ich auch in 2025 Teil von Momentum, dem Business-Programm von Sigrun. Das Highlight dieses Programms war für mich definitiv wieder das Live-Event in Zürich im Oktober. Über 100 Business-Onlineunternehmerinnen aus der ganzen Welt haben sich dort getroffen und gemeinsam gefeiert, genetzwerkt, neue Pläne geschmiedet und sehr sehr viel dazu gelernt.





Der Walkie-Talkie geht ans Netz
Das ganze Jahr überlegte ich hin und her und erst ein Mastermind Tisch beim Sigrun Live brachte die zündende Idee. Denn ich wollte mich in 2025 regelmäßiger zeigen. Ich fand aber kein Format, dass mir irgendwie zusagte. Für regelmäßige Online Workshops ist mein Alltag einfach zu unvorhersehbar. Da hatten meine Mastermind Tischnachbarn die Idee, warum ich meine Gassirunden mit Ferri nicht nutzen könnte und Podcast-mäßig immer mal kleine Impulse aufnehme. Klar. Das ist komplett mein Ding. Spontan, ungeplant und unkompliziert. Der WhatsApp Channel „Walkie Talkie Moments“ war geboren.

Der Supergau kann hinter jeder Ecke warten
In 2025 gönnte ich mir eine Business-Auszeit. Im August und September veranstaltete ich keine Live-Events und bot keine 1:1-Coachings an. Alles, was ich tat, war bloggen. Als ich mich Ende September dann wieder an meinen Rechner setzte, um meine Herbstpläne langsam in die Tat umzusetzen, passierte es: Meine Webseite war plötzlich offline. Das war am 30. September 2025. Der Supergau, wenn man kein Backup hat. Aber natürlich hatte ich Backups. Das letzte vom 29. September. Aber auch das zerschoss es. Genauso, wie alle anderen.
Nach mehreren Wochen täglichem sehr mühsamen Kontakt mit meinem Host Ionos erhielt ich am 27. November die Nachricht, dass meine Webseite nicht mehr hergestellt werden kann.

Mittlerweile bin ich zu raidboxes als Host gewechselt. Dort habe ich meine Webseite mit einem externen Backup wieder herstellen können. Leider war dieses Backup vom Juli 2024, das bedeutet, alle Blogartikel und alle Angebote, die ich danach erstellt hatte, waren weg. Zwei Blogartikel habe ich seither wieder herstellen können, da die Wayback Machine (ein Internet Archiv) meine Seiten gespeichert hat. Aber der Großteil ist nach wie vor verloren.

Beim Wechsel zum neuen Host habe ich mich auch endlich vom Namen „SP-Ayurcoaching“ getrennt und meine Webseiten-Domain „susannepatzt.de“ genannt. Eine Entscheidung, die sich richtig gut anfühlt.
Energy Reset – Der Immunbooster
Am Ende von diesem Jahr habe ich dann nochmal gelauncht und zwar mein Programm Energy Reset. Eine Woche kümmerst du dich um deine Routinen, deine Ernährung und somit um dein Immunsystem.
Es war mein erster Launch mit einem vorgeschalteten Ein-Tages-Webinar statt einem 3-Tage-Workshop und ich muss gestehen, das hat mir sehr viel Spaß gemacht.
Die Teilnehmer-Anzahl war zwar bei Weitem nicht so hoch, wie im Januar aber die Beteiligung an sich war viel höher.
Danke an dieser Stelle an meine großartigen Kundinnen, die das Vertrauen in diesem Jahr in mich gesetzt haben.


50 – 70 – frisch vermählt und Goldene Hochzeit
2025 – das Jahr der großen Feiern und der runden Geburtstage.
Der Doppel 70iger
Begonnen haben meine Eltern: Beide sind Anfang des Jahres 70 geworden. Familie und Freunde sind dem Wunsch meiner Eltern vorbildlich nachgekommen. Beide wünschten sich von den Gästen als Geschenk einen Beitrag zum Abendprogramm. So machten sich alle Gedanken: Die einen übten Tänze ein, die anderen fuhren eine komplette Starparade auf, es wurde gedichtet und performed. Den Abschluss bildet ein Film, in dem die Hauptrolle natürlich die Jubilare spielten. Den Worten meiner Cousine: „Ihr beide seht immer noch so unverschämt gut aus!“ kann ich mich nur anschließen.
Hochzeit in der Toskana bei Bad Dürkheim
Im April folgte mein Bruder und seine Frau mit einem rauschenden Hochzeitsfest in der deutschen Toskana in der Pfalz. Die Location erinnerte an Italien, das Wetter spielte auch mit und die Party war ein voller Erfolg.
Goldene Hochzeit in Hamburg
Im Sommer feierten wir im kleinen Familienkreis die goldene Hochzeit meiner Eltern in Hamburg. Ein verlängertes Wochenende mit herrlichem, für Hamburg sehr untypischen sonnigen und warmen Tagen, kleinen und großen Attraktionen und sehr gutem Essen.
Allein unsere Bleibe, die Elbphilharmonie, ist ja schon Attraktion genug. Aber natürlich blieben wir bei dem Wetter nicht im Hotel. Mein Bruder und ich hatten für das Jubelpaar einen Tag in Hamburg geplant.
Wir fuhren mit dem Amphibienbus durch die Stadt und durch die Elbe, aßen leckeren Fisch, schlenderten über die Reeperbahn, besuchten Panik City und aßen Tapas im portugiesischen Viertel.
50 Jahre und hat gar nicht weh getan
Ich machte im Dezember dann den Abschluss mit der Feierei. 50 Jahre gibt es mich nun auf dieser Welt und dass ich so alt geworden und gesund bin, ist alles andere als selbstverständlich gewesen, als ich ein Jahr alt war.
Denn am 12. Dezember 1976, drei Tage nach meinem ersten Geburtstag, sollten meine Lichter schon wieder aus geknipst werden. Ich schlief an dem Tag tief und fest und allein die Tatsache, dass mein Papa zu einer bestimmten Uhrzeit nach mir schaute, erhöhte die Möglichkeit, dass ich den Tag überlebte um ein Vielfaches. Dass danach alle Rädchen ineinander liefen, ich am Ende wieder belebt werden konnte und dass ich in 2025 meinen 50igsten Geburtstag feiern konnte, ohne körperliche und geistige Behinderung, das gehört jedes Jahr auf meine Dankbarkeitsliste. Übrigens ist daraus auch mein Claim „Hier. Jetzt. Leben!“ entstanden.
Ich hatte jedenfalls einen wunderbaren Geburtstag im bayrischen Wald gemeinsam mit meinem Mann, meinen Eltern und unserem Hund. Ganz klein und ruhig. Die große Sause kommt dann nächstes Jahr 😁.












Der wilde Obstgarten
Unser fünftes Gartenjahr im wilden Obstgarten startete traditionell mit dem Neujahrsfeuer mit Freunden am 1. Januar bei Glühwein, Glühmost und Punsch.



Nachdem wir in den letzten Jahren wirklich viel zu oft sehr viel Gemüse für die Tiere des Gartens angebaut haben, sind wir in diesem Jahr dem Traum vom Selbstversorger einen großen Schritt näher gekommen.
Ich habe mir außerdem einen meiner Träume im Kleinen erfüllt: Ein Gemüsekistenabo. Ich habe an drei Testkundinnen im Herbst wöchentlich eine Gemüsekiste ausgegeben. Darin enthalten war jeweils ein Portrait eines Gemüses der Woche und einfache Rezepte, so dass auch gleich klar war, wie man das teils nicht so häufig verwendete Gemüse verarbeiten kann. Zum Beispiel waren in einer Kiste:
- Fenchel
- Mangold
- Kohlrabi
- Asiasalat
- Radieschen
- Petersilie
Ich hatte dafür extra noch ein paar neue Beete angelegt, im Market Gardening Stil. Was mir dieser Testballon gezeigt hat: Ich liebe Gärtnern und ich habe keine Zeit für Gemüsekistenabos. Dafür war dieses Experiment auch gedacht: Ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viel Arbeit wirklich hinter so einem Projekt steckt – auch wenn es nur im ganz ganz Kleinen war.



Unser Apfelfest war einer der Höhepunkte unseres Gartenjahrs. Mit vielen helfenden Händen pressten wir bei herrlichem Herbstwetter über 60 Liter frischen Apfelsaft, den wir teilweise zu Apfelmost weiterverarbeitet haben.





Einen neuen Zaun gab es in diesem Jahr auch für den Garten. Dazu haben wir tatkräftige Unterstützung von den besten Zaunbauern ever bekommen: Meinen Schwiegereltern.

Der Garten war und ist mein Kraftort. Hier komme ich her, wenn ich kurz aus allem raus muss. Hier ziehe ich meine Energie, hier habe ich die besten Ideen. Und das schönste daran: Er ernährt uns mit leckerem saisonalen Biogemüse voller Prana.





TCS Live und neues Hobby
Fahr nach Stuttgart zum Livetreffen der Blogger*innen von The Content Society (TCS) und komm mit einem großen Koffer neuer Ideen und einem neuen Hobby nach Hause.
Judith Peters veranstaltete das diesjährige Livetreffen ihrer TCS in Form eines Barcamps. Zahlreiche Blogger*innen trafen sich dazu in Stuttgart in den Design Offices. Das erste Barcamp der TCSler war eröffnet. Viele stellten ein Thema vor, über das sie eine gewisse Dauer referieren würden und ich durfte/musste mich zwischen so vielen interessanten Themen entscheiden.

Am Ende lernte ich etwas darüber, wie ich einen Workshop kreativ gestalten kann, wie ich mit meiner Stimme arbeiten kann, ich lernte spannende Details übers Storytelling und mein Highlight: die Bierdeckelkunst. Wir zeichneten kleine Kunstwerke, sogenanntes Zentangle, auf kleine Bierdeckel.
Letzteres hat mich so sehr fasziniert, dass ich es bis heute beibehalten habe und immer mal wieder eine Runde kleine Muster auf Bierdeckel zeichne und dabei die Gedanken fließen lasse und einfach nur die kleine Auszeit genieße.

Das Live-Treffen in Stuttgart ist natürlich auch immer eine wunderbare Gelegenheit, um meine Blogbuddyline und Freundin Karina zu treffen. Es war wieder einmal ein rundum gelungenes Event.



„Gut gemacht Ferri!“
2025 war das erste komplette Jahr für uns und unseren Hund, in dem er als geprüfter Mantrailer in der Alarmierungsliste vom DRK geführt wurde. Den ersten Sucheinsatz in 2025 hatten wir direkt nach der Hochzeitsfeier meines Bruders. Noch auf der Heimfahrt wurden wir alarmiert. Der freie Tag war damit unverhofft sehr schnell komplett verplant. Es war ein Einsatz mit sehr gutem Ausgang. Die vermisste Person wurde bereits seit der Nacht vermisst und eine hoffnungslose Lage konnte nicht ausgeschlossen werden.
Ferri verfolgte die Spur der Frau unbeirrt über eine Strecke von über sieben Kilometern. Nach zwei Stunden war er am Ende seiner Suchkräfte, hatte ein Waldstück aber direkt davor noch gut eingegrenzt, so dass Flächensuchhunde die Frau kurz darauf noch lebend finden konnten. Es war der erste Einsatz von einer ganzen Reihe weiterer Sucheinsätze in diesem Jahr. Insgesamt wurden wir zu 15 Einsätzen gerufen, wovon wir neun mal auch wirklich Personen gesucht haben. Vier mal mussten wir ablehnen, da ich entweder krank oder gerade im Urlaub war. Und zweimal wurde die Person gefunden, bevor wir zum Suchen angesetzt hatten.


Manchmal bekommen wir von Freunden den folgenden Wunsch: „Einen schönen Abend und kein Einsatz!“ Tatsächlich kommen die Einsätze selten zu humanen Uhrzeiten. Meist genau dann, wenn wir gerade ins Bett gehen oder schon schlafen. Aber am Ende fahren wir hin, egal wie weit und egal um welche Uhrzeit. Das wird uns nicht immer gedankt, leider. Wir haben es schon im Sucheinsatz erlebt, dass wir fast über den Haufen gefahren wurden, obwohl wir sehr gut zu erkennen waren. Auch wurden wir in diesem Jahr mehrfach angepöbelt. Umso mehr freuen uns dann die anderen Reaktionen.
Einmal fragte uns eine Frau, ob wir etwas zu essen bräuchten, sie würde uns etwas bringen. Oder auch erreichte uns einmal ein Brief von dankbaren Eltern, deren Tochter aufgrund von Ferris Spürnase am Ende von der Polizei wohlbehalten aufgefunden werden konnte.

In diesem Jahr stand auch wieder eine Großeinsatzübung im Martelltal in Südtirol auf dem Programm. Gemeinsam mit vielen anderen Ehren- und Hauptamtlichen des Roten und Weißen Kreuzes übten wir den Ernstfall. Ferri und ich durften dabei innerhalb von 20 Minuten über 200 Höhenmeter zurücklegen.
„Der Hund hat super gesucht, nur das Frauchen hat bisserl geschnauft.“ war der Kommentar unseres Helfers von der Südtiroler Bergrettung. 🙂


Schon wieder England?
Das dritte Jahr in Folge nach England in den Urlaub. Wird das langweilig? No way! In diesem Jahr verbrachten wir eine ganze Woche im Dartmoor. Wir wanderten, suchten und fanden Letterboxes bei Wind und Wetter, besuchten die Pubs der Gegend und natürlich auch wieder die Widecombe Fair, wie schon im Jahr zuvor.





Die zweite Woche verschlug uns ans Meer, wo wir uns ein Häuschen mit Seeblick gemietet hatten. Von der Sauberkeit, die in den Bewertungen angepriesen wurde, waren wir zwar nicht so überzeugt, aber der Ausblick machte einiges wett. Es warteten sehr stürmische Tage und Nächte auf uns. Raue See hat ihre ganz eigenen Reize. Wenn ich auch gern ins Meer gesprungen wäre, aber das war bei diesem Wetter und diesen Temperaturen wirklich nicht drin.






Am Tag unserer Abreise wurde es dann plötzlich 20 Grad warm, aber das durften wir im Auto „genießen“. Die Rückfahrt war eine Qual, da sich bei mir eine Grippe anbahnte, die sich zwei Tage später als Corona herausstellte.
Aber noch im Auto beschlossen wir, dass wir nächstes Jahr wieder nach England reisen werden. Wir wollen einen größeren Abschnitt des Two Moors Way wandern. Vorausgesetzt, wir finden Unterkünfte, die uns für eine Nacht und mit Hund beherbergen, was aber in England normalerweise kein Problem darstellt. Solltest du Erfahrungen mit dem Two Moors Way gemacht haben, schreib es mir gern in die Kommentare.
Weitere schöne und besondere Momente in 2025





















Mein 2025-Fazit
Was war mein schönster Tag in 2025?
Da gibt es Einige. Mein Geburtstag zum Beispiel. Oder auch der erste und zweite Weihnachtsfeiertag in diesem Jahr. Die Hochzeit meines Bruders.
Aber wenn ich einen Tag küren müsste, dann wäre das der 11. September 2025. Wir hatten für den Tag eine Wanderung durchs Dartmoor geplant. Wir starten im Cafe on the Green in Widecombe mit einem englischen Frühstück und können somit gestärkt die 13 Kilometer angehen.
Uns erwarten in den kommenden drei Stunden leichter Hagel, starker Regen, starker Wind, Sonne und dann alles wieder von vorn. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen bin ich so glücklich an diesem Tag. Die Landschaft ist einfach ein Traum und der Running Gag sind am Ende die Regenbogen, die sich immer wieder am Horizont zeigen und wir in dem Moment genau wissen: Jetzt wird es gleich wieder nass.
Wir beschließen noch während wir klatschnass ein Stück auf dem Two Moors Way laufen, dass wir das im nächsten Jahr in jedem Fall ausdehnen wollen. Im Cafe on the Green wartet nach der Wanderung noch ein Cream Tea auf uns, den wir sehr genießen.





Welche Entscheidungen habe ich 2025 getroffen?
2025 war vordergründig kein Jahr von riesengroßen Entscheidungen. Es war eher eine Summe vieler kleiner Türchen, die ich auf- oder auch zugemacht habe.
Ich habe zum Beispiel aufgehört, mich ständig neu zu erfinden. Mein Steckenpferd ist der Ayurveda. Punkt. Damit arbeite ich und das muss ich auch nicht mehr „verstecken“, nur weil es für manche zu kompliziert, zu esoterisch, zu sonst was klingt. Die, die es interessiert und die sehen, wie es wirkt, arbeiten mit mir und sind am Ende zufrieden und überzeugt.
Schreiben ist meine Leidenschaft und das Schreiben ist viel zu kurz gekommen in den letzten Jahren. Deshalb habe ich schon zu Beginn des Jahres entschieden, dass ich wieder mehr bloggen werde. Dass nun meine Webseite futsch gegangen ist und alle Blogartikel, die ich seit Juli letztem Jahr geschrieben hatte auch weg waren, konnte ich leider nicht ahnen. Aber die wichtigsten Artikel werde ich nach und nach wieder herstellen.
Wir ziehen nicht in den Osten zurück. Diese Entscheidung stand tatsächlich Mitte dieses Jahres an, da sich mein Mann beruflich umorientiert hat. Dabei gab es auch das ein oder andere Vorstellungsgespräch in meiner alten Heimat Thüringen. Wir hatten in den letzten Jahren immer wieder mit dem Gedanken gespielt, wieder dorthin zu ziehen. Am Ende sind wir in Süddeutschland geblieben. Und das fühlt sich im Moment sehr richtig an.
Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?
Ich halte viel mehr Ambivalenz aus, als ich dachte. Ich konnte in 2025 zweifeln und trotzdem weitermachen. Ich konnte Angst haben und trotzdem Verantwortung übernehmen. Ich konnte die Wahrheit aushalten auch wenn sie an meinem Ego gekratzt hat.
Früher wollte ich oft erst das ganze Bild sehen, bevor ich loslaufe, heute weiß ich: Klarheit kommt auch, wenn ich schon auf dem Weg bin. Ich kann nicht alles vorplanen und ich kann mich auch nicht auf alle Eventualitäten vorbereiten. Manchmal muss man einfach springen und darauf vertrauen, dass man heile landet.
Mein Motto für 2025 lautete: Habe den Mut eines Hobbits. Ich glaube, da ist noch Luft nach oben, aber der Anfang ist gemacht.
Erste Male: Das habe ich 2025 zum ersten Mal erlebt/gemacht.
2025 war für mich nicht auf den ersten Blick ein Jahr der ersten Male. Aber als ich begonnen habe, darüber nachzudenken, fiel mir dann doch das ein oder andere ein:
- Letterboxing im Dartmoor – eine Art Geocaching, nur viel viel älter
- Eine wöchentliche Gemüsekiste zusammengestellt
- Actionpainting
- Meinen WhatsApp-Channel „Walkie Talkie“ gegründet
- Bierdeckelkunst
- Mit einem Amphibienbus gefahren
- Ein Eintages-Webinar gehalten
- Meine eigene App ist ans Netz gegangen

- Die Band Großstadtgeflüster das erste Mal live gesehen
- Ein Leichenseminar besucht
- Einen Einrichtungscoach gebucht für die Umgestaltung unseres Arbeits-/Gästezimmers
- Schwimmen im Langenauer Schwimmbad
Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?
Ich bin ein Dankbarkeitslisten-Fan. Dankbarkeit ist eines der mächtigsten Tools, die wir haben. Wenn es dir nicht gut geht: Mach dir eine Dankbarkeitsliste. Lenke so deinen Fokus auf Dinge, die gut laufen, die gut sind und die gut waren. Und weil ich ein großer Dankbarkeits-Fan bin, kommt hier ein kleiner Ausschnitt meiner Dankbarkeitsliste von 2025.
Ich bin dankbar für
- meine wunderbare Ehe mit all ihren Höhen und Tiefen und guten und schlechten Tagen
- meine Eltern und dass sie gesund sind und die Tür in Knau immer für uns offen steht (wenn sie nicht gerade wieder in der Welt umherreisen)
- meinen Bruder und seine Frau und dafür, dass sie nun noch näher an uns dran wohnen
- unser jährliches Cousinen- und Cousin-Treffen und dass wir jedes mal sofort wieder einen Draht zueinander haben
- meine angeheiratete Familie und danke für die vielen schönen gemeinsamen Momente in diesem Jahr
- unseren Hund Ferri, der einfach ein riesengroßes gutes Herz auf vier Beinen ist
- „meine Mädels“ und unsere wunderbare Auszeit am Bodensee in diesem Jahr

- unseren wilden Obstgarten und dass er uns auch nach 5 Jahren immer noch zeigt, wie schnell er wieder zuwuchern kann, wenn man mal kurz nicht hinschaut
- meine Blogbuddyline Karina, die mich vor so manch blöder Business-Entscheidung schon bewahrt hat
- den Entschluss, endlich richtig schwimmen lernen zu wollen
- Judiths jährliche Challenge, diesen Rückblick zu schreiben
- Tanja, ich mag unseren Austausch zu den großen und kleinen Businessfragen und was es sonst noch so gibt zwischen Berlin und Ulm
- Annette und Britta, meine Lieblings-Mastermind-Buddies. Danke für eure Ideen, Feedbacks, Motivationen und Geschichten.
Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit in 2026?
Das wird jetzt gar nicht so leicht in Worte zu fassen. Ich habe eine Weile überlegt, ob ich das hier wirklich so deutlich schreiben soll, aber ich tue es jetzt einfach, auf die Gefahr hin, nicht überall nur zustimmendes Nicken zu ernten.
Ich werde mit meinen Angeboten nicht mehr für Menschen da sein, die eigentlich nichts verändern wollen. Für die, die sich ein Programm von mir kaufen, nur um damit ihr Gewissen zu beruhigen. Nach dem Motto: Ich will ja, ich hab nur im Moment keine Zeit.
Ich arbeite nicht mehr mit Menschen, für die Gesundheit ein tolles Wort aber keine Priorität ist. Die hoffen, dass warmes Wasser am Morgen jahrelange ungesunde Gewohnheiten ausgleicht. Die sagen, sie hätten „keine Zeit“, können aber problemlos Stunden für Instagram oder Netflix aufbringen.
Ich habe 2025 gelernt: Solche Kunden kaufen zwar gern meine Kurse, sind aber nicht bereit, Verantwortung für ihr Tun zu übernehmen.
2026 wird kein Jahr, in dem ich meine Energie dafür aufwende, Menschen mitzuziehen, die innerlich stehen bleiben wollen.
Wer mit mir arbeitet, egal ob im 1:1 Coaching, in Kursen oder in meinen Workshops sollte bereit sein, die nötigen Schritte zu gehen. Alles andere lasse ich 2025 zurück.
Mein 2025 in Zahlen
Zahlen stehen ja immer so nüchtern da. Aber was hinter diesen Zahlen alles noch steckt, sieht man meist nicht. Man liest es einfach so runter. Dabei heißt jede Zahl: Da gibt’s ne Geschichte dahinter. Die musst du dir jetzt dazu denken, denn hier stehen nur die nackten Zahlen:
- Instagram Follower: 1.382 (2024: 1.314)
- Webseitenaufrufe: 16.271 (2024: 12.864)
- Newsletter Abonnenten: 1.390 (2024: 1.072)
- Gewanderte Kilometer: 148 (2024: 160,1)
- Ehrenamtliche Stunden beim DRK: 261,5 (2024: 206)
- Geerntete Stachelbeeren in Kilogramm: 3
- Geerntete Bohnen in Kilogramm: 2,4
- Gepresster Apfelsaft in Litern: >60


Mein Ausblick auf 2026
Es ist jedes Jahr für mich irgendwie komisch. Auf der einen Seite frage ich mich: Wo ist das alte Jahr so schnell hin? Es ist tatsächlich schon vorbei? 365 Tage einfach weg? Auf der anderen Seite schau ich schon gespannt ins neue Jahr.
Was werde ich in 2026 (noch) besser oder anders machen?
Im letzten Jahr hatten mein Mann und ich uns vorgenommen, nicht mehr jedes Wochenende zu verplanen. Das ist uns besser gelungen als in 2024, aber am Ende war noch viel Luft nach oben. Gleichzeitig kommen meine sozialen Kontakte nach wie vor zu kurz. Das darf sich in 2026 ändern.
Was noch? Ich sitze definitiv zu viel am Schreibtisch. Es ist ja nicht so, dass ich keine Hobbies habe, bei denen man sich bewegen muss. Paddeln zum Beispiel. Ich glaube in 2025 war es genau 1 mal, dass ich es unter der Woche geschafft hatte, zum Drachenboottraining zu gehen. Das geht gar nicht. Für 2026 nehme ich mir vor, mindestens einmal die Woche Sport zu machen. Entweder Radfahren, Paddeln oder Schwimmen.
Ich habe in der Vergangenheit mein Jahr in vier 12-Wochen-Jahre geteilt. Falls du nicht weißt, was das 12-Wochen-Jahr ist, kannst du dich hier reinlesen. In 2025 hatten wir nur das erste 12-Wochen-Jahr geplant und danach nicht mehr. Das darf in 2026 anders werden.
So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten
Das Herzstück meiner Arbeit ist nach wie vor die individuelle Begleitung für Menschen, die bereit sind, Verantwortung für ihren Alltag, ihre Energie und ihre Gesundheit zu übernehmen.
In der 1:1-Zusammenarbeit schauen wir gemeinsam auf deine aktuellen Herausforderungen, deine Gewohnheiten und deine Ressourcen. Daraus entwickeln wir alltagstaugliche Routinen rund um Ernährung, Schlaf, Regeneration und Struktur, die wirklich zu deinem Leben passen.
Wenn du Interesse an einer Zusammenarbeit hast, schreib mir gern eine E-Mail an
susanne.patzt@sp-ayurcoaching.de .
Dann klären wir in Ruhe, ob und wie eine Begleitung für dich sinnvoll ist. Du kannst dir auch direkt einen kostenfreien Kennenlerntermin buchen. Klick hier und du landest direkt in meinem Kalender.
Als Einstieg teile ich außerdem meine gesunden Snack-Ideen für mehr Energie im Alltag. Sie sind aus der Praxis entstanden, schnell gemacht und eine gute Alternative zu Schokolade & Co., wenn die Energie am Nachmittag absackt.
Zusätzlich kannst du mich in meinem WhatsApp-Channel begleiten. Dort teile ich regelmäßig kurze Impulse, Gedanken zu Routinen, Ayurveda und kleine Anstöße für den Alltag.
Meine 7 Ziele für 2026
- Meine Webseite bekommt ein Refresh. Meine Startseite gefällt mir selbst schon lang nicht mehr und wird in 2026 neu gemacht.
- Ich werde mein Morgenroutine-Starterkit, was dem Ausfall meiner Webseite zum Opfer gefallen ist, wieder aufsetzen und als kostenfreies Produkt weiter anbieten
- Mein Blog bekommt wieder die Aufmerksamkeit, die er verdient. Ich will mir Gastblogger einladen und auch selbst Gastartikel schreiben. Dabei liegt der Fokus bei mir vor allem immer darauf: zu zeigen, wie kleine, konsequente Routinen im Alltag mehr Energie, Klarheit und Stabilität bringen können. Wenn du einen thematisch passenden Blog hast und auf der Suche nach Gastautoren bist, melde dich gerne per Mail: susanne.patzt@sp-ayurcoaching.de
- In 2025 habe ich es schon begonnen, aber in 2026 mache ich ernst: Ich lerne Kraulschwimmen.
- Ich werde die gewanderten Kilometer von 2025 mindestens verdoppeln.
- Und dann habe ich ein riesiges Ziel, dass ich in 2026 weiter verfolgen werde: Eine Million Frauen zu erreichen, die verstehen, wie viel sie selbst für ihre Gesundheit, ihre Energie, ihr Wohlbefinden tun können, ohne irgendwelchen Pülverchen, Spritzen, Pillen oder sonstigen Hypes hinterherzurennen. Das ist sehr ambitioniert, I know, und passt sehr gut, zu meinem Motto fürs nächste Jahr.
- Mein Motto für 2026 lautet: Was, wenn es funktioniert?!





Dieser Beitrag hat 10 Kommentare
Danke liebe Susanne, dass du mich in dein 2025 mitgenommen hast. Es ist so schön, zu lesen, dass du deinen Weg einfach gehst. Ich bin sehr gespannt, wo es dich im neuen Jahr hinträgt und wünsche dir 365 wunderbare Tage.
Alles Gute, Katrina
Vielen lieben Dank Katrina. Es freut mich sehr, was du da schreibst. Alles Liebe
Liebe Susanne,
was für ein Jahr. Was für ein genialer Jahresrückblick. Vor allem deine Fotos mochte ich sehr. Ich wünsche dir ein fantastisches neues Jahr!
Ganz viele Grüße,
Silvia
Liebe Silvia, hab ganz lieben Dank fürs Lesen und auch für dich ein wunderbares Jahr 2026! Alles Liebe, Susanne
Liebe Tochter, was für ein Jahr – einige Stationen durften wir mit Dir gemeinsam erleben, und immer wieder erfüllt mich eine große Dankbarkeit , dass Du gesund geworden bist und Stolz wie Du dein Leben meisterst.
Es macht Freude das alles zu lesen und zu sehen.
Liebe Mama, so schön, dass du meinen Jahresrückblick liest. Ganz viel Liebe nach Knau – Susanne
Liebe Susanne,
vielen Dank für diesen wunderbaren Einblick in dein Jahr 2025!
Es ist eindrucksvoll, was du alles gemacht und erlebt hast – und ich bin sehr inspiriert von deinem Umgang mit Rückschlägen wie dem Verlust deiner alten Website.
Besonders berührt haben mich diese Sätze: „Ich halte viel mehr Ambivalenz aus, als ich dachte“ und „Klarheit kommt auch, wenn ich schon auf dem Weg bin.“
Es ist eine Kunst, wie Ferri der eigenen inneren Spürnase zu vertrauen und der Spur zu folgen, so diffus der Weg zwischendurch vielleicht auch scheint. Daraus ist offenkundig viel Großartiges gewachsen.
Ich bin sehr gespannt, wie dein Weg in 2026 weiter geht und wünsche dir von Herzen das Allerbeste in diesem Jahr! 🙂
Herzliche Grüße
Cornelia
Liebe Cornelia,
danke dir von Herzen für deinen Kommentar und dass du dir die Zeit genommen hast, so aufmerksam zu lesen.
Gerade die beiden Sätze, die du rausgegriffen hast, sind für mich wirklich so eine Art „Lernsatz“ aus 2025 geworden.
Und ja… dein Vergleich mit Ferri und der inneren Spürnase trifft es ziemlich genau. Dieses Vertrauen aufzubauen ist manchmal nicht bequem, aber es fühlt sich im Nachhinein oft erstaunlich richtig an.
Danke dir für deine lieben Wünsche, ich nehme sie gern mit nach 2026. 😊
Alles Liebe,
Susanne
Liebe Susanne,
was für ein spannender Jahresrückblick!
Wie toll, dass Ferri so oft geholfen hat, Menschen wiederzufinden – sehr beeindruckend! Und was für schöne und unzählige private Erlebnisse du in diesem Jahr hattest. Du schreibst, dass das Jahr so schnell vorbei gegangen ist, andererseits hast du sooooo viele Dinge unternommen und erlebt und es damit doch mit ganz vielen Erlebnissen gefüllt. Sehr inspirierend 😊
Ich kann nur ahnen, wie ärgerlich es gewesen sein muss, als deine Website nicht mehr erreichbar und alle deine Blog-Artikel weg waren. So schade und doch wirklich zum Haareraufen. Ich hoffe, dass nun bei deinem neuen Hoster Ruhe einkehrt und wünsche dir viel Erfolg beim Überarbeiten der Website und dem Quasi-Neuaufbau deines Blogs.
Alles Gute für 2026!
Liebe Grüße
Kirsten
Liebe Kirsten,
danke dir sehr für deinen lieben Kommentar, ich hab mich beim Lesen richtig gefreut. 😊
Du hast total recht: einerseits fühlt sich so ein Jahr im Rückblick an wie „zack, vorbei“ und andererseits war es randvoll mit Momenten, Erlebnissen und auch einigen echten Herausforderungen. Ich glaube, genau diese Mischung macht’s am Ende aus.
Ferri ist für mich wirklich immer wieder beeindruckend. Was er da leistet, ist jedes Mal etwas Besonderes und ich bin sehr dankbar, dass ich das miterleben darf.
Und die Sache mit der Website… puh. Das war wirklich zum Haare raufen. Umso schöner, wenn jetzt Schritt für Schritt wieder alles stabil wird und der Blog neu wachsen darf.
Danke dir für deine guten Wünsche. Ich wünsche dir auch ein richtig gutes 2026!
Alles Liebe,
Susanne